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Als Unternehmer haben Sie unvermeidlich buchhalterische Pflichten. Wie viele Pflichten das sind, hängt von einigen Faktoren ab. Dennoch müssen Sie keine Angst vor einem hohen Verwaltungsaufwand haben. Sie müssen nicht alles allein bewältigen: Ein guter Buchhalter lotst Sie sicher durch das Steuer-Labyrinth und spart Ihnen mit seinem Fachwissen Kosten und Zeit.

Wie viele buchhalterischen Pflichten Sie als Selbstständiger haben, hängt größtenteils von den folgenden zwei Faktoren ab:

1. Einfache oder doppelte Buchhaltung?

Vereinfachte Buchhaltung

Eine vereinfachte oder einfache Buchhaltung darf von Einzelunternehmen, offenen Handelsgesellschaften und einfachen Kommanditgesellschaften mit einem Jahresumsatz unter 500.000 Euro (zzgl. MwSt.) geführt werden. Die folgenden Unterlagen sind Pflicht:

  • ein finanzielles Journal, in dem Sie all Ihre Zahlungen und Einnahmen notieren;
  • ein Einkaufsjournal, das die Rechnungen von Ihren Lieferanten enthält;
  • ein Verkaufsjournal mit den Rechnungen Ihrer Kunden;
  • ein Inventarbuch, das die Aktiva und Schulden Ihres Unternehmens enthält.

Doppelte Buchhaltung

Dieser Begriff verweist auf die Tatsache, dass Ihre Transaktionen „doppelt“ gebucht werden. Jeder Transaktion (beispielsweise einem Ankauf) steht nämlich eine andere Transaktion gegenüber (beispielsweise eine Zahlung). Weitere Pflichtunterlagen sind das Inventar und der Jahresabschluss. Den Jahresabschluss kann man als Finanzbericht Ihres Unternehmens betrachten, den Sie jährlich den Gesellschaftern und anschließend der Bilanzzentrale der Belgischen Nationalbank vorlegen. Das Inventar bildet einen wesentlichen Beleg dieses Jahresabschlusses.

Eine vereinfachte Buchhaltung können Sie im Grunde selbst führen, die Praxis zeigt jedoch, dass das Adlerauge eines Experten in beiden Fällen die vernünftigste Option ist.

2. MwSt. berechnen oder nicht?

Die meisten Selbstständigen, sowohl im Haupt- als auch im Nebenberuf, müssen MwSt. auf ihren Rechnungen berechnen. Das beinhaltet, dass Sie alle drei Monate (oder manchmal monatlich) eine MwSt.-Erklärung einreichen. Es könnte jedoch sein, dass Sie mit Ihrem Einzelunternehmen oder Ihrer Gesellschaft für die MwSt.-Befreiung in Betracht kommen.

Die Bedingung? Ihr Jahresumsatz (zzgl. MwSt.) muss weniger als 25.000 Euro betragen. Dann können Sie sich offiziell als „kleiner Unternehmer“ eintragen. So sind Ihre Waren und Dienstleistungen viel billiger und die MwSt.-Erklärung entfällt. Die Kehrseite der Medaille ist, dass Sie die MwSt., die Sie selbst Ihren Lieferanten zahlen, selbstverständlich nicht (mehr) absetzen können.

Um zu erfahren, ob Sie MwSt.-pflichtig sind oder nicht und ob eine MwSt.-Befreiung nützlich sein kann, fragen Sie am besten Ihren Buchhalter. Er achtet übrigens nicht nur darauf, dass Sie die richtigen MwSt.-Sätze anwenden, sondern auch, dass Sie Ihre MwSt.-Pflichtangaben korrekt und rechtzeitig melden.

Möchten Sie weitere Informationen und Tipps?

In unserem kostenlosen Leitfaden für Existenzgründer finden Sie eine vollständige Übersicht über all Ihre verwaltungstechnischen und gesetzlichen Pflichten als Selbstständiger.
Außerdem machen wir es Ihnen gern leicht: Auch auf unserer digitalen Kundenplattform helfen wir Ihnen, diese Formalitäten auf ein Minimum zu reduzieren. Erkundigen Sie sich auf jeden Fall nach den Vorteilen bei einem unserer Experten.