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Als Unternehmer dürfen Sie sehr viele Gewerbekosten von Ihrem steuerpflichtigen Einkommen absetzen. Aber auch in der Vorgründungsphase gibt es oft schon Ausgaben wie für einen Computer, Büromaterial usw. Die Kosten steigen schnell an. Einige Ausgaben können von der Steuer abgesetzt werden, wobei einige Unterschiede zu beachten sind.

Egal, ob Sie ein Einzelunternehmen oder eine Gesellschaft gründen, Selbstständiger im Haupt- oder Nebenberuf sind: Die Regeln sind für alle gleich. Sie dürfen alle Ausgaben, die Sie in einem Jahr für Ihr Unternehmen tätigen und die Sie belegen können, im gleichen Jahr von der Steuer absetzen. Sie dürfen deshalb auch die Kosten in der Vorgründungsphase absetzen, wenn auch unter einigen Bedingungen.

Eine Ausgabe für Ihr Unternehmen, die keine Investition ist

Ein Kurs, um Ihre Kenntnisse aufzufrischen oder ein Gespräch mit Ihrem Buchhalter-Rechnungsprüfer sind direkte Gewerbekosten. Diese können Sie noch absetzen, wenn Sie Ihr Unternehmen im gleichen Kalenderjahr gründen. Außerdem müssen Sie – wie bei jedem geschäftlichen Ankauf – Ihren Kaufbeleg (Rechnung, MwSt.-Schein, Empfangsbescheinigung usw.) 7 Jahre aufbewahren und nachweisen können, dass Sie die Ausgaben für Ihr Unternehmen getätigt haben.

Gemischte Ausgaben

Einige Ankäufe verwenden Sie sowohl für Ihr Unternehmen als auch privat. Beispiele dafür sind Ihr Mobiltelefonabonnement, Elektrizität oder Miete. Auch diese „gemischten Ausgaben“ können teilweise von der Steuer abgesetzt werden. Sie dürfen selbst angeben, wie viel Prozent des Verbrauchs gewerblich sind. Ihre Angaben sollten jedoch angemessen sein, weil sie streng vom Fiskus kontrolliert werden.

Eine Investition für Ihr Unternehmen

Einige Ausgaben sind ein Erwerb für mehrere Jahre: ein Laptop, ein Massagetisch oder ein Schreibtisch. Dies betrifft Investitionen, die abgeschrieben werden: Ein Teil des Preises wird über einige Jahre in Abzug gebracht. Ein Laptop ist beispielsweise nach drei Jahren abgeschrieben, deshalb dürfen Sie jedes Jahr ein Drittel der Kosten absetzen.

Bei einer Investition in der Vorgründungsphase darf man den aktuellen Wert der Investition in Abzug bringen. Ein Laptop, den Sie 2015 kauften und ab 2017 nur für Ihr Unternehmen verwenden, dürfen Sie deshalb zu 33 % absetzen.

Nachstehend die üblichen Abschreibungsprozentsätze:

  • Büro und Gebäude: 3 %
  • Industriegebäude: 5 %
  • Möbel und Maschinen: 10 %
  • Fahrzeuge: 20 %
  • Verbrauchsartikel: 33 %

Andere MwSt.-Regeln

Auf Ihre Einkäufe zahlen Sie MwSt., die Sie wieder eintreiben können, wenn Ihr Unternehmen MwSt.-pflichtig ist. Sie können die MwSt. nur für Käufe zurückfordern, die direkt mit Ihrer MwSt.-pflichtigen Tätigkeit zusammenhängen. Dies tun Sie mit der MwSt.-Erklärung. Für diese Erklärung benötigen Sie eine Rechnung oder einen MwSt.-Schein mit Ihrer MwSt.-Nummer. Wenn Sie ein Unternehmen gründen möchten, müssen Sie Ihre MwSt.-Nummer beantragen. Wenn Sie dann Büro- oder Werbematerial kaufen, können Sie sofort eine korrekte Rechnung mit Ihrer MwSt.-Nummer verlangen.

Waren oder Dienstleistungen, die in der Vergangenheit gekauft wurden, also vor der Gründung Ihres eigenen Unternehmens, können Sie selbstverständlich für Ihre gewerbliche Tätigkeit nutzen, die dafür bezahlte MwSt. ist jedoch nicht steuerlich absetzbar. Deshalb wird Ihnen die MwSt. für den Laptop, den Sie vor zwei Jahren gekauft haben, nicht erstattet.

Absetzen von Ihren Steuern: wie?

Inzwischen wissen Sie, wie dies geht und welche Kosten Sie nach der Gründung noch absetzen können. In der Praxis überlassen Sie die Erstellung Ihrer Erklärung Ihrem Buchhalter oder Rechnungsprüfer: Er verfügt über das Wissen und die Erfahrung, um alle Kosten korrekt anzugeben. Ihre wichtigste Aufgabe? All Ihre Rechnungen und Ausgaben sorgfältig aufbewahren!

Haben Sie noch Fragen über die Gründung Ihres eigenen Unternehmens? Unsere SBB-Existenzgründungsberater stehen Ihnen gern zur Verfügung.